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Pflege & Gesundheit

Hunds-Hitze? 10 Tipps für heiße Sommertage

23. August 2016
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Tipp 1 bei Hitze: Schatten!

Bei Hitze ist es wichtig, dass der Hund die Möglichkeit hat sich in den Schatten zurück zu ziehen. Daher empfehle ich an heißen Sommertagen an Orten spazieren zu gehen, wo es viel davon gibt wie z.B. in Wäldern oder Parks mit Bäumen. Dazu würde ich freie Felder vermeiden, da es dort ja weit und breit keinen Schatten gibt und die pralle Sonne auf das Fell knallt. Besonders sollten Hunde mit dunklem Fell sich an schattigen Orten aufhalten, denn diese ziehen die Wärme noch mehr an als Hunde mit hellem Fell.

Tipp 2 bei Hitze: Schwimmen Schwimmen Schwimmen!

An Tagen, an denen die Hitze besonders groß ist wird dein Hund es dir danken: Schwimmen! Ob im See, Meer oder heimischen Planschbecken. Viele Hunde haben an heißen Tagen besonders große Freude daran sich so richtig abzukühlen und ins kalte Nass zu springen. Also ab zum nächsten See und die Pfoten abkühlen! 😊

HItze-Blogpost-See-Waldspaziergang

Aber ACHTUNG! Ein aufgeheizter Hund sollte nicht mit Karacho in’s Wasser springen, da es dadurch bei besonders jungen und alten Hunden zu Herz-Kreislauf-Problemen kommen kann. Daher empfehle ich den Hund langsam an’s und in’s Wasser heran zu führen.

Tipp 3 bei Hitze: Viel trinken

Wenn es sehr heiß ist, ist es besonders wichtig dem Hund genügend Wasser zur Verfügung zu stellen. Daher auch bei längeren Spaziergängen oder Ausflügen immer etwas zu Trinken für den Pfotenfreund dabei haben. Dazu das Wasser an einen schattigen Platz stellen, damit es nicht absteht und sich Keime bilden. Hunde, die nicht gerne trinken können durch Wasser, verdünnt mit einem kleinen Klecks Naturjoghurt, gelockt werden. Dies wird in der Regel gerne getrunken.

Tipp 4 bei Hitze: Wasserschlauch

Wenn die Wärme auf’s Fell schlägt freut sich jeder Hund über den Wasserschlauch im Garten! Also dreht den Hahn auf und macht euren Hund mal so richtig nass! Er wird sich freuen! 💦💦

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Wer seinen Hund mit dem Wasserschlauch nass-spritzen möchte sollte jedoch folgendes beachten: nicht jeder Hund genießt es nass-gespritzt zu werden! Dem sollte man in jedem Fall nachgeben und ängstlichen Hunden lieber ein nasses Handtuch über den Rücken legen oder sie mit einem nassen Schwamm vorsichtig befeuchten.

Tipp 5 bei Hitze: Planschbecken

Der Wasserschlauch kann bei Hitze auch ganz Prima zum Auffüllen des Planschbeckens genutzt werden. Wenn man keine Zeit oder Lust hat den Hund stundenlang zu bespaßen kann man einfach ein stabiles Planschbecken aufstellen und der Hund kann sich die Erfrischung dann holen, wenn und wann er sie braucht.

Tipp 6 bei Hitze: Auto ist ein No-Go!

Den Hund bei Hitze im Auto zu lassen kann schon nach ein paar Minuten zur Gefahr werden. Ganz erschreckend zeigt uns dies die folgende Tabelle, welche die Wärme-Entwichlung im Auto aufweist:

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Deshalb bitte ich euch: lasst den Hund niemals bei Wärme im Auto! Ihr würdet dort an seiner Stelle auch nicht sitzen bleiben wollen.

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Tipp 7 bei Hitze: regelmäßig bürsten

An heißen Tagen könnt ihr euren Hund öfters mal bürsten, denn dies entfernt die überschüssigen Haare und Hautschuppen. So kann mehr frische Luft an die Haut durchdringen und sie kann besser „atmen“.

Tipp 8 bei Hitze: Waldspaziergang

An besonders heißen Tagen ist ein Waldspaziergang sehr empfehlenswert, denn dort sammelt sich die Kälte und Feuchtigkeit am längsten. Gerade in den frühen Morgenstunden ist es dort noch schön kühl und angenehm. Nicht nur dem Hund, sondern auch dir wird es gut tun! 😉

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Tipp 9 bei Hitze: Selbstkühlende Hundedecke

Wenn es draußen heiß ist sind selbstkühlende Hundedecken in diesem Jahr der letzte Schrei. Das Gel in diesen Matten wird in der Regel 5 – 10 Grad kälter, als die Raumtemperatur und kann somit für den Hund als eine gesunde Abkühlung dienen.

Tipp 10 bei Hitze: Hunde-Eis selber machen

Ein Hunde-Eis kann deinen Hund an heißen Tagen besonders happy machen. Wir werden in den nächsten Tagen selbst Hunde-Eis ausprobieren und euch davon berichten.

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Wir hoffen ihr könnt euch und eurem Hund durch diese Tipps bei der momentanen Hitzewelle etwas Abkühlung verschaffen. Bei Fragen oder Anregungen hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter dem Post.

Bis bald und liebe Grüße,

Hella & Svenja

Erziehung

6 Gründe eine Welpenschule zu besuchen

10. August 2016
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1. Eine Welpenschule hilft bei der Sozialisierung

Durch einen Besuch in der Welpenschule wird der Hund sozialisiert indem er mit anderen Artgenossen spielt. Die ersten Wochen eines Hundes sind für seine weiter Entwicklung entscheidend. Durch das Spielen mit gleichaltrigen Welpen lernt der Hund spielerisch ein natürliches Verhalten wie z.B. Beißhemmungen gegenüber anderen Hunden aufzubauen. Dazu lernt er auch andere Größen von Hunden kennen und wird diese in der Zukunft besser respektieren können.

Blogpost_Welpenschule_Welpe

2. Eine Welpenschule steigert die Bindung zwischen Besitzer und Welpen

In der Welpenschule bist du die vertraute Bezugsperson bei der sich der Welpe zurückziehen und Schutz suchen kann. Wenn er dort merkt, dass er bei dir „sicher“ ist, wird er ein größeres Vertrauen zu dir aufbauen und noch häufiger deine Nähe suchen. Hierbei darf man aber nicht vergessen ihm auch genügend Freiraum zu geben und ihn auch dazu zu motivieren mit anderen Welpen zu spielen. Lass den Welpen in der Welpenschule ein bisschen Kind sein, er wird es dir danken.

Ben & Cat Photoshoot

3. Eine Welpenschule erleichtert den Umgang mit fremden Reizen

Es ist wichtig, dem Welpen früh genug fremde Reize aufzuzeigen, damit er im Erwachsenenalter diese nicht mehr als Gefahr wahrnimmt. Die meiste Zeit verbringt der Welpe in seinem gut behütetem Zuhause und dort fühlt er sich geborgen. Wenn man mit ihm das Haus verlässt und z.B. an einer stark befahrenen Straße vorbei geht wird man generell ein bisschen Unsicherheit bei ihm spüren. Zeigen sie ihm alles das, was er in seinem späteren Leben ohne Scheu meistern sollte in seinem Welpenalter, sodass es keine Schwierigkeiten mehr gibt, wenn er einmal ausgewachsen ist.

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4. Eine Welpenschule unterstützt und berät den Besitzer

Leine oder Halsband? Wie lange kann ich meinen Welpen allein Zuhause lassen? Und kann ich das überhaupt schon so früh? Diese und viele andere Fragen wirst du dir stellen, wenn dein Welpe bei dir eingezogen ist. Damit bist du aber nicht allein. Ganz vielen anderen Hundebesitzern geht es genau so. Mit diesen kannst du dich in der Welpenschule darüber austauschen und bekommst professionellen Rat bei dem oder der Hundetrainer/in.

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5. In der Welpenschule macht der Hund die ersten Lernschritte

In der Welpenschule wird nicht nur gespielt sondern die ersten kleinen Lernaufgaben werden bereits gemeistert. Hier macht man schon kleinere Übungen mit dem Hund wie z.B., dass er lernt einfach einmal ruhig beim Besitzer zu sitzen und zu merken, dass es ok ist auch einmal nicht zu spielen und nun einmal Pause ist. Es ist wichtig früh genug mit dem Hund, wenn auch nur kurze und kleine, Lernübungen anzufangen. In der Natur fängt er ja auch nicht erst mit 6 Monaten an sich das Verhalten von der Mutter oder anderen Hunden abzuschauen. Dort muss er nach 11 Monaten genug gelernt haben um selbst überleben zu können. Also schonen sie ihn nicht zu sehr.

6. In der Welpenschule werden Kontakte zu anderen Welpenbesitzern geknüpft

Die Welpenschule ist nicht nur ein toller Ort für den Hund Freundschaften zu knüpfen sondern auch viele Besitzer finden dort Freunde für’s Leben. Da man gleichaltrige Hunde hat beschäftigen einen die gleichen Themen. Das tolle ist man findet sofort Bekanntschaften für gemeinsame Gassirunden und kann sich untereinander austauschen. Viel Spaß!

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Weitere tolle Tipps rund um das Thema Hundeerziehung findest du hier.

 

Ernährung

5 gute Gründe für Barf

10. August 2016
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Warum Barf? Eine gute Hundeernährung ist das A und O für einen glücklichen und gesunden Hund. Hierbei kann man jedoch viel falsch machen und die Hundefutterindustrie macht es einem durch das riesige Angebot und die oft leeren Versprechungen nicht einfacher. Unsere Hella bekommt von uns biologisches artgerechtes rohes Futter (BARF). Warum ich dieses Futter für das beste halte habe ich in den folgenden 5 Gründen für Barf festgehalten:

1. Barf-Rohfleisch ist die natürliche Hundenahrung

Beim Barfen füttert man Rohfleisch, Gemüse und Öle, welches der natürlichen Nahrung von Hunden entspricht. Schaut man sich seinen nähsten Artverwandten, den Wolf an, sieht man, dass dieser sich hauptsächlich von Wildtieren so wie Rehen, Elchen oder Wildschweinen ernährt. Die Natur wird sich hierbei etwas gedacht haben. Ergänzend zum proteinhaltigen Rohfleisch, welches die Knochen, Haare und Krallen stärkt, wird beim Barfen zusätzlich Gemüse gefüttert, welches wichtige Vitamine, Natrium, Kalium und Cholesterin liefert. Dies stärkt das Abwehrsystem und macht den Hund vital. Zu guter Letzt ergänzen wir das Futter mit Omega-3 Fettsäuren in Form von Lachsöl. Omega-3 Fettsäuren steigern die Gehirnleistung und Sehstärke des Hundes.

Blogpost_Barf_Rohfleisch_Zutaten

2. Barf ist gut für Zähne, Gelenke und Knochen

Der erhöhte Calcium-Gehalt im Barf-Futter stärkt die Knochen und Zähne des Hundes. Dies ist besonders wichtig im Wachstum. Omega-3 ist nicht nur gut für’s Gehirn sondern auch für die Gelenke und beugt sogar Arthrose vor. Viele Fleischsorten enthalten Arachidonsäuren welche zu Entzündungen bei Gelenken führen können. Dem wirkt das Lachsöl entgegen und gleicht durch seine Omega-3 Fettsäuren die Wirkung aus. Dazu enthält das Lachsöl wertvolles Astaxanthin, welches entzündungshemmend bei Gelenkschmerzen wirkt.

Blogpost_Barf_Hund_vital_Knochen_Zaehne

3. Barf bietet eine einfache Preissteuerung

Beim Barfen kann man den Preis regulieren indem man die Gerichte entweder selbst macht oder einkauft. Wir kaufen das Barf-Futter für unsere Hella bei Haustierkost, da mich dieses Video auf der Suche nach einem guten Hersteller überzeugt hat. Für mich war das Einkaufen von Barffutter die beste Preis-Leistungs-Lösung, da ich dort sehr abwechslungsreiche und gut portionierte Portionen bekomme und die Preise relativ günstig, im Vergleich zu Preisen in herkömmlichen Hundeshops, sind.

Blogpost_Barf_Portmonee_Preissteuerung

4. Barf sorgt für gute Abwehrkräfte und Ausgleich

Vitamine, Proteine und Omega-3 Fettsäuren, welche im Barf-Futter enthalten sind stärken die Abwehrkräfte. Da das Futter generell sehr abwechslungsreich ist (wie z.B. Rotfleisch, Fisch oder Knochenfütterung) sorgt es für eine gute Abwechslung und gleicht den Hund somit in seiner Ernährung gut aus. Dies führt zu einem ausgewogenen und glücklichen Hund.

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5. Barf sorgt für schönes Fell

Barf-Futter bietet durch die im Rohfleisch enthaltenen Omega-6 Fettsäuren dem Hund essentielle Aminosäuren, welche das Fell zum glänzen bringen und es stärken. Dazu liefert das Lachsöl Omega-3 Fettsäuren, die nicht nur den Hund mit Energie versorgen sondern auch ein gesundes Hundefell liefern. Weitere Tipps für ein schönes Fell zeige ich euch in meinem Bericht „3 Tipps für ein glänzendes Hundefell„.

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Ich hoffe ich konnte euch mit meinen 5 Gründen für Barf etwas Klarheit für eure Futterwahl verschaffen, denn ich hätte definitiv eine solche Liste gebraucht, als ich auf der Suche nach dem richtigen Futter für unsere Hella war. Bei Fragen oder Anregungen hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Bis bald!

Eure

Hella & Svenja

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