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Pflege & Gesundheit

Mein Hund hat Giardien! Was kann ich tun?

21. September 2016
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Vor ein paar Wochen bin ich mit Hella zum Tierarzt gegangen, da mich unsere Hundetrainerin gebeten hatte, dass ich einen Giardien-Test mit Hella mache, bevor ich die Hundeschule besuche. Ich habe mir nicht viel dabei gedacht, denn ich dachte sie sei kerngesund. Ihr Kot schien in Ordnung und sie hatte keine, mir bekannten, Symptome wie zum Beispiel Durchfall. Doch dann beim Tierarzt die schlechte Nachricht: Hella hat Giardien!

Die Tierärztin gab mir also eine Wurmkur für Hella mit, welche Hella jeden Tag für 10 Tage einnehmen musste. Daraufhin mussten wir 14 Tage mit dem nächsten Test warten um sicher zu stellen, dass die Giardien nicht wieder zurück gekehrt bzw. immer noch da sind. Und nun ist sie endlich Giardien-frei! Gott sei Dank!

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Aber was sind eigentlich Giardien? Und wie übertragen sie sich? Diese Fragen hatte ich mir auch gestellt und möchte sie euch in diesem Post beantworten:

Was sind Giardien?

Giardien sind Parasiten, die den Dünndarm vom Hund befallen. Diese hartnäckigen Parasiten können zu Durchfall und Erbrechen führen. Gerade Welpen und Hunde aus dem Tierschutz oder Tierheim sind oft von diesen lästigen Parasiten betroffen. Da sich diese Tiere in einer Umgebung mit besonders vielen anderen Hunden umgeben oder ein schlechtes Immunsystem haben ist die Ansteckungsgefahr besonders groß.

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(Bildquelle: msd-tiergesundheit)

Wie werden Giardien übetragen?

Giardien werden oral über den Kot übertragen. Sprich: wenn der Hund die Scheiße von einem anderen Hund, der bereits infiziert ist, futtert – dann hat er höchstwahrscheinlich auch bald welche. Das ist aber nicht alles. Manchmal geraten die Bakterien auch in’s Wasser oder die von Giardien befallenen Hunde putzen sich den Popo und schlecken danach andere Hunde ab.

Was sind die Symptome von Giardien?

Giardien-Parasiten sind sehr hartnäckig und tückisch. Manch ein Hund hat gar keine Symptome (so wie unsere Hella) und andere leiden an den folgenden Symptomen:

  • schleimig oder sogar blutiger Durchfall
  • Heller bis gelblicher Kot
  • Bauchkrämpfe
  • Erbrechen
  • Gewichtverlust
  • Mattes Fell
  • Hautentündungen
  • Blähungen (kann ertastet werden durch verhärteten Bauch)

Also immer schön auf den Kot achten und lieber einmal zu viel als einmal zu wenig einen Test beim Tierarzt machen!

Was kann ich tun, wenn mein Hund Giardien hat?
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(Bildquelle: Dorfheftli.ch)

Wenn dein Tierarzt die Diagnose Giardien gibt, dann wird er deinem Vierbeiner höchstwahrscheinlich auch eine Wurmkur verschreiben. In selteneren Fällen werden auch Antibiotika verschrieben. Dies war aber bei Hella noch nicht notwendig. Dann heißt es abwarten und die Wurmkur wirken lassen. Dazu hilft es die Umgebung des Hundes hygienisch zu halten und alles immer gründlich nach der Nutzung zu reinigen. Auch wir Hundebesitzer sollten auf die eigene Hygiene achten, denn auch wir Menschen können uns infizieren.

Alles in allem ist bei einem Befall erst einmal kein Grund zur Sorge, denn in der Regel wird man die Biester bei Behandlung los. Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Bericht etwas Übersicht über diese lästigen Parasiten verschaffen und freue mich auf eure Kommentare.

Habt einen schönen Tag und bis bald!

Liebe Grüße,

Hella & Svenja

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