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Unser Urlaub im Hundehotel Dogotel Moldan in Bayern

12. Dezember 2016
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In der letzten Woche waren wir das erste Mal im Hundehotel Moldan und es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal! Natürlich muss ich diese tolle Erfahrung mit euch teilen: im Hotel angekommen war Hella schon total relaxed und schnupperte wie wild. Hier gibt’s einiges zu riechen! Sie schien richtig zu merken, dass das hier ein toller Ort ist und hat sich von der ersten Sekunde an total wohl gefühlt. So entspannt und sichtlich glücklich habe ich sie noch nie erlebt. Ein Traum!

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Hundeangebot im Hundehotel

Das Angebot für Hunde war riesig und größer als für uns Menschen. Ganz besonders toll fand Hella die riesen umzäunten Spielwiesen. Hier konnte sie mal so richtig unbeschwert toben und man hat auch gleich die anderen Hundebesitzer kennen gelernt. Dazu gibt es auf der Anlage einen Pool in den auch Hunde dürfen. Das finde ich total klasse nur ist es natürlich jetzt im Winter zu kalt gewesen. Im Sommer stelle ich mir das aber richtig schön vor.

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Hinzukommend bietet das Hotel noch weitere Programme so wie ein Hunde Menü, Hunde-Sitting, Physiotherapie für Hunde, Hunde Wellness und Kurse und Seminare an. Hier wird einem auf jeden Fall nicht langweilig!

Umgebung und Lage vom Hotel

Das Hotel liegt direkt an einem traumhaften See und die Umgebung ist sehr ruhig und ländlich. Neben dem See ist noch ein Golfplatz, sodass man im Sommer auch Golf spielen gehen kann. Ansonsten kann man auch einmal die nahelegenden Städte wie Passau, Landshut oder Salzburg besuchen, wenn man etwas Abwechslung haben möchte.

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Toll fand ich, dass morgens beim Frühstück immer ein Zettel auf dem Tisch lag auf dem die aktuellen Veranstaltungen im Hotel (wie z.B. Kurse von Hundetrainern) aber auch aus der Umgebung standen.

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So haben wir zum Beispiel einen traumhaften Ausflug zu dem nahelegenden Weihnachtsmarkt im Wald gemacht. Ich habe vorher noch nie so einen lieblich gestalteten Weihnachtsmarkt gesehen und war auch noch nie in einem der mitten im Wald lag. Das war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.

Essen und Trinken im Hotel Moldan

Vom Essen war ich besonders positiv überrascht. Wir hatten bei einer Buchung mit Halbpension mit ausschließlich Frühstück und Abendessen gerechnet. Dazu gab es jedoch auch Mittags ein paar Kleinigkeiten von denen man definitiv satt wurde. Wer mochte konnte auch Nachmittags noch Kaffee und Kuchen essen. Das Frühstück war auch ausgiebig und hatte alles was das Herz begehrt.

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Zum Abendessen gab es immer 3 Gänge. Vorspeise gab es vom Salatbuffet oder Suppe. Bei der Hauptspeise konnte man zwischen 4 verschiedenen Gerichten wählen (immer vegetarisch, mit Fleisch oder mit Fisch). Zum Nachtisch gab es auch immer eine tolle Kleinigkeit und man konnte zwischen 2 Gerichten wählen. Ich schicke hiermit noch einmal einen großen Dank an die Küche denn das Essen war jeden Tag hervorragend und ein großer Genuss!!

So war unser Zimmer…

Die Zimmer waren schlicht aber ordentlich und sauber. Wir hatten das Doppelzimmer mit Balkon und Freunde von uns hatten die Waldsuite. Unser Zimmer war etwas einfacher ausgestattet aber da wir ohnehin nicht viel auf dem Zimmer waren ist uns das nicht so wichtig gewesen.

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Wer es etwas luxuriöser mag der konnte sich auch ein Zimmer mit Terrasse und umzäuntem Garten holen. Das ist natürlich super, da man den Hund auch einfach mal rauslassen durfte. Schön fand ich auch, dass die Hunde sogar auf’s Sofa durften (nur mit Decke natürlich).

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Ich bin sehr froh, dass ich mit Hella diese tolle Erfahrung im Hundehotel Moldan machen durfte und kann jetzt schon sagen, dass ich auf jeden Fall bald wieder komme. Vielen Dank an das ganze Team und die Familie Moldan.

Eure,
Hella und Svenja

 

Pflege & Gesundheit

Naturheilkunde bei Hunden — Im Gespräch mit Yvonne Gratz

30. September 2016
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Warum Tierheilkunde?

Naturheilkunde bietet bei Tieren oftmals eine gute Alternative zur klassischen Tiermedizin. Wir alle möchten nicht nur für eine ausgewogene Ernährung sondern auch ausreichend Versorgung sorgen, wenn unser Hund einmal krank geworden ist. Der Tierarzt stellt oftmals schnell fest, ob es sich um eine akute oder chronische Erkrankung handelt. Akute Erkrankungen sollten sofort vom Tierarzt behandelt werden. Chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Allergien oder Gelenkerkrankungen, können hingegen sehr gut mit der Naturheilkunde bekämpft werden.

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„Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und nur wenn alle Teile davon berücksichtigt und gepflegt werden, kann man von umfassender Gesundheit sprechen. Mit diesem Wissen und meinem Herzblut widme ich mich mit Hingabe meinen tierischen Patienten und lasse diese ganzheitliche Sichtweise in meine Behandlungen mit einfließen.“ Erzählt mir Yvonne Gratz von der Tierheilpraxis in Hebertsfelden bei München.

Naturheilkunde bei Hunden

Wie funktioniert eigentlich Naturheilkunde und wie läuft eine Behandlung ab? „Es gibt viele verschiedene Formen von Naturheilkunde. Ich praktiziere zum Beispiel in den Bereichen Akupunktur, Blutegeltherapie, Phytotherapie (Kräuterheilkunde) und Mykotherapie (Pilzheilkunde). Zu Beginn einer Behandlung wird zunächst eine sehr ausführliche Anamnese durchgeführt und auf Basis dessen dann ein individueller Therapieplan erstellt.“ berichtet mir Yvonne.

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„Im Normalfall dauert der Ersttermin ca. 1,5 Stunden, bei dem zum einen der Halter umfassend zur Gesundheit und allgemeinen Umständen des Tieres befragt wird und anschließend ein kompletter Untersuchungsgang inkl. Diagnostik nach der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) ausgeführt wird. Meistens wird beim ersten Treffen auch bereits akupunktiert und ein ganzheitlicher Therapieplan erstellt. Die Ausarbeitung der Kräuter- oder Pilzmischung erfolgt dann im Nachgang.“

Akupunktur beim Hund

Akupunktur kann eine sehr effektive Behandlung beim Hund sein. Yvonne erzählt mir: „Die Akupuktur ist teil der TCM und eine ganzheitliche Behandlungsmethode. Das bedeutet, dass man sich nicht nur auf die reine Symptomatik beschränkt, sondern man das Tier in seiner Ganzheit betrachtet, seinen Charakter, die Lebensumstände und seine (angeborene) Konstitution mit berücksichtigt.“

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„Ziel der Akupunktur ist es, das energetische Gleichgewicht im Körper, welches durch krankheitsauslösende Faktoren (wie z.B. Bakterien, Parasiten, Stress etc.) beeinträchtigt ist, wieder herzustellen. Durch Stimulation der Akupunkturpunkte (via Nadeln oder Laser) werden Reize ausgeübt, die durch Einflussnahme auf das energetische Niveau im Körper die Selbstheilungskräfte aktivieren und Schmerzen lindern.

Akupunktur ist besonders effektiv bei folgenden Erkrankungen:

  • Störungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Schmerzerkrankungen
  • Hauterkrankungen wie Sommerekzem oder Leckekzem
  • Verdauungsproblematiken
  • Stoffwechselstörungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Störungen des Urogenitaltraktes
  • Allergische Reaktionen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Störungen des Nervensystems
  • Unterstützung und Linderung von irreversiblen Erkrankungen“

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„Wichtig dabei zu erwähnen ist, dass die Akupunktur nur heilen kann was gestört ist, aber nicht was zerstört ist. Trotzdem setzt man diese Behandlungsmethode auch bei irreversiblen, unheilbaren Erkrankungen ein, um ein Fortschreiten zu verzögern und Schmerzen zu lindern (beispielsweise Arthrose). Bei schulmedzinisch vermeintlich austherapierten Tieren kann man mit Akupunktur und TCM oft deutliche Erfolge erzielen und ihnen somit ein erhebliches Mehr an Lebensqualität zurück geben.“

Yvonne Gratz — Tierheilpraktikerin mit Herz

Yvonne Gratz  lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren Tieren auf einem idyllischen Gehöft im Gemeindebereich Hebertsfelden bei München.
„Tiere spielen schon immer eine große Rolle in meinem Leben.“ erzählt sie mir. „Die Tätigkeit in meinem ursprünglich ergriffenen Beruf füllte mich nur bedingt aus. Der tiefere Sinn meiner Aufgaben fehlte mir und sie wurden meinem Bestreben, etwas Heilsames und Bedeutsames zu bewirken, nicht gerecht.“

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Yvonne hat eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Tierakupunkteurin und widmet sich momentan der Weiterentwicklung im Bereich der Tierhomöopathie. „Dazu biete ich ergänzende Therapieformen wie Blutegeltherapie, Kräuterheilkunde (Phytotherapie) und Pilzheilkunde (Mykotherapie).“ so Yvonne.

„Durch die Arbeit mit Tierschutztieren und die Erkrankungen meiner eigenen Tiere erhielt ich das Bewusstsein, dass Gesundheit sich aus mehreren Säulen und der Einbeziehung aller Lebensumstände zusammensetzt. In Summe hat all das mich auf meinen Weg zur Tierheilpraktikerin und auf die Besinnung der wahren, essenziellen Werte im Leben zurück geführt.“

Ich bin wirklich ein großer Fan von Yvonne und kann euch nur raten Tierheilkunde einmal auszuprobieren.

Bis bald!

Eure

Hella & Svenja

 

Pflege & Gesundheit

Mein Hund hat Giardien! Was kann ich tun?

21. September 2016
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Vor ein paar Wochen bin ich mit Hella zum Tierarzt gegangen, da mich unsere Hundetrainerin gebeten hatte, dass ich einen Giardien-Test mit Hella mache, bevor ich die Hundeschule besuche. Ich habe mir nicht viel dabei gedacht, denn ich dachte sie sei kerngesund. Ihr Kot schien in Ordnung und sie hatte keine, mir bekannten, Symptome wie zum Beispiel Durchfall. Doch dann beim Tierarzt die schlechte Nachricht: Hella hat Giardien!

Die Tierärztin gab mir also eine Wurmkur für Hella mit, welche Hella jeden Tag für 10 Tage einnehmen musste. Daraufhin mussten wir 14 Tage mit dem nächsten Test warten um sicher zu stellen, dass die Giardien nicht wieder zurück gekehrt bzw. immer noch da sind. Und nun ist sie endlich Giardien-frei! Gott sei Dank!

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Aber was sind eigentlich Giardien? Und wie übertragen sie sich? Diese Fragen hatte ich mir auch gestellt und möchte sie euch in diesem Post beantworten:

Was sind Giardien?

Giardien sind Parasiten, die den Dünndarm vom Hund befallen. Diese hartnäckigen Parasiten können zu Durchfall und Erbrechen führen. Gerade Welpen und Hunde aus dem Tierschutz oder Tierheim sind oft von diesen lästigen Parasiten betroffen. Da sich diese Tiere in einer Umgebung mit besonders vielen anderen Hunden umgeben oder ein schlechtes Immunsystem haben ist die Ansteckungsgefahr besonders groß.

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(Bildquelle: msd-tiergesundheit)

Wie werden Giardien übetragen?

Giardien werden oral über den Kot übertragen. Sprich: wenn der Hund die Scheiße von einem anderen Hund, der bereits infiziert ist, futtert – dann hat er höchstwahrscheinlich auch bald welche. Das ist aber nicht alles. Manchmal geraten die Bakterien auch in’s Wasser oder die von Giardien befallenen Hunde putzen sich den Popo und schlecken danach andere Hunde ab.

Was sind die Symptome von Giardien?

Giardien-Parasiten sind sehr hartnäckig und tückisch. Manch ein Hund hat gar keine Symptome (so wie unsere Hella) und andere leiden an den folgenden Symptomen:

  • schleimig oder sogar blutiger Durchfall
  • Heller bis gelblicher Kot
  • Bauchkrämpfe
  • Erbrechen
  • Gewichtverlust
  • Mattes Fell
  • Hautentündungen
  • Blähungen (kann ertastet werden durch verhärteten Bauch)

Also immer schön auf den Kot achten und lieber einmal zu viel als einmal zu wenig einen Test beim Tierarzt machen!

Was kann ich tun, wenn mein Hund Giardien hat?
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(Bildquelle: Dorfheftli.ch)

Wenn dein Tierarzt die Diagnose Giardien gibt, dann wird er deinem Vierbeiner höchstwahrscheinlich auch eine Wurmkur verschreiben. In selteneren Fällen werden auch Antibiotika verschrieben. Dies war aber bei Hella noch nicht notwendig. Dann heißt es abwarten und die Wurmkur wirken lassen. Dazu hilft es die Umgebung des Hundes hygienisch zu halten und alles immer gründlich nach der Nutzung zu reinigen. Auch wir Hundebesitzer sollten auf die eigene Hygiene achten, denn auch wir Menschen können uns infizieren.

Alles in allem ist bei einem Befall erst einmal kein Grund zur Sorge, denn in der Regel wird man die Biester bei Behandlung los. Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Bericht etwas Übersicht über diese lästigen Parasiten verschaffen und freue mich auf eure Kommentare.

Habt einen schönen Tag und bis bald!

Liebe Grüße,

Hella & Svenja

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