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Die 5 größten Sünden der Hundeerziehung

14. September 2016
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Hundeerziehung ist nicht immer einfach. Ich habe mir zu dem Thema Gedanken gemacht und einmal für euch die größten der größten Fehler zusammen getragen, die man machen kann. Los geht’s:

Sünde Nr. 1: Zu viele Kommandos oder sogar Schreien

Ist dein Hund taub oder schwerhörig? Nein? Dann würde ich dir raten ihn auch so zu behandeln. Wenn du ihm zu viele Kommandos gibst dann kann er diese nicht mehr dem zuordnen, was er machen soll. Ein Beispiel: er soll sitzen bleiben und in der Zeit, wo er sitzen bleibt rufst du die ganze Zeit „bleib“. Als du damit aufhörst kommt er direkt zu dir gerannt. Er hat gelernt, dass er nur sitzen bleiben soll solange dein Kommando ertönt.

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Ein weiterer Fehler der leider häufig gemacht wird ist den Hund anzuschreien (oder sogar zu schlagen!), wenn er nicht gehorcht. Ein Hund hört besser als wir Menschen also ist es zu keinem Zeitpunkt notwendig ihn anzuschreien. Vertrau mir: er hört dich! Ob er hören will – das ist eine andere Sache.

Sünde Nr. 2: Das Lob kommt zu spät

Wenn das Lob zu spät kommt ist leider auch das vermeintlich Gelernte nicht erlernt. Ein Hund sollte sofort nachdem er etwas richtig gemacht hat dafür belohnt werden. Das nennt sich positive Verstärkung. Der Fehler ist oft, dass die positive Verstärkung an falscher Stelle geschieht: nämlich zu spät.

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Wenn man ihm also zum Beispiel sagt er soll „Sitz“ machen, er sich hinsetzt und man aber eben noch kurz etwas anderes macht, sodass er anfängt zu betteln und man ihm DANN erst das Leckerli gibt. Hat er etwas gelernt – aber das falsche: wenn ich bettel dann ist das super und wird mit Leckerli belohnt.

Sünde Nr. 3: Warten bis der Welpe „groß genug“ ist

Viele Menschen warten mit der Hundeerziehung bis der Hund ein Junghund ist, denn vorher ist er noch „zu klein“. Diese Annahme ist leider falsch. In der Natur muss ein Hund bis spätestens zum 11. Monat lernen selbst klar zu kommen oder ggf. sogar allein zu überleben.

A photo by Matthew Wiebe. unsplash.com/photos/U5rMrSI7Pn4

Daher sind diese ersten Monate sogar für ihn die wichtigsten in denen er die für ihn wichtigsten Dinge für’s weitere Leben lernt. Los geht’s also von der ersten Minute!

Sünde Nr. 4: Du unterforderst deinen Hund

Dein Hund macht alle Nachbarn verrückt weil er ständig bellt? Wenn du weg bist hat er die Wohnung auseinander genommen? Dann liegt das vermutlich daran, dass er unterfordert ist. Also geh mit ihm raus und erlebt etwas! Er wird es dir danken!

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Sünde Nr. 5: Du handelst inkonsequent

Wer eine Hundeerziehung mit Erfolg und ohne Stress vollziehen will der kommt um Konsequenz leider nicht herum. Dein Hund darf nicht auf’s Sofa aber an kuscheligen Fernsehabenden schon?

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Ein Hund versteht nur ja oder nein – ganz oder gar nicht. Er weiß nicht, wenn er auf dein Sofa springt ob du gerade einen Fernsehabend geplant hast oder nicht. Ich rate dir dich zu entscheiden und damit Konsequent zu bleiben. So vermeidet man unnötigen Stress und Frustration. Denn einmal gelerntes ist nur schwer wieder verlernt.

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6 Gründe eine Welpenschule zu besuchen

10. August 2016
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1. Eine Welpenschule hilft bei der Sozialisierung

Durch einen Besuch in der Welpenschule wird der Hund sozialisiert indem er mit anderen Artgenossen spielt. Die ersten Wochen eines Hundes sind für seine weiter Entwicklung entscheidend. Durch das Spielen mit gleichaltrigen Welpen lernt der Hund spielerisch ein natürliches Verhalten wie z.B. Beißhemmungen gegenüber anderen Hunden aufzubauen. Dazu lernt er auch andere Größen von Hunden kennen und wird diese in der Zukunft besser respektieren können.

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2. Eine Welpenschule steigert die Bindung zwischen Besitzer und Welpen

In der Welpenschule bist du die vertraute Bezugsperson bei der sich der Welpe zurückziehen und Schutz suchen kann. Wenn er dort merkt, dass er bei dir „sicher“ ist, wird er ein größeres Vertrauen zu dir aufbauen und noch häufiger deine Nähe suchen. Hierbei darf man aber nicht vergessen ihm auch genügend Freiraum zu geben und ihn auch dazu zu motivieren mit anderen Welpen zu spielen. Lass den Welpen in der Welpenschule ein bisschen Kind sein, er wird es dir danken.

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3. Eine Welpenschule erleichtert den Umgang mit fremden Reizen

Es ist wichtig, dem Welpen früh genug fremde Reize aufzuzeigen, damit er im Erwachsenenalter diese nicht mehr als Gefahr wahrnimmt. Die meiste Zeit verbringt der Welpe in seinem gut behütetem Zuhause und dort fühlt er sich geborgen. Wenn man mit ihm das Haus verlässt und z.B. an einer stark befahrenen Straße vorbei geht wird man generell ein bisschen Unsicherheit bei ihm spüren. Zeigen sie ihm alles das, was er in seinem späteren Leben ohne Scheu meistern sollte in seinem Welpenalter, sodass es keine Schwierigkeiten mehr gibt, wenn er einmal ausgewachsen ist.

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4. Eine Welpenschule unterstützt und berät den Besitzer

Leine oder Halsband? Wie lange kann ich meinen Welpen allein Zuhause lassen? Und kann ich das überhaupt schon so früh? Diese und viele andere Fragen wirst du dir stellen, wenn dein Welpe bei dir eingezogen ist. Damit bist du aber nicht allein. Ganz vielen anderen Hundebesitzern geht es genau so. Mit diesen kannst du dich in der Welpenschule darüber austauschen und bekommst professionellen Rat bei dem oder der Hundetrainer/in.

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5. In der Welpenschule macht der Hund die ersten Lernschritte

In der Welpenschule wird nicht nur gespielt sondern die ersten kleinen Lernaufgaben werden bereits gemeistert. Hier macht man schon kleinere Übungen mit dem Hund wie z.B., dass er lernt einfach einmal ruhig beim Besitzer zu sitzen und zu merken, dass es ok ist auch einmal nicht zu spielen und nun einmal Pause ist. Es ist wichtig früh genug mit dem Hund, wenn auch nur kurze und kleine, Lernübungen anzufangen. In der Natur fängt er ja auch nicht erst mit 6 Monaten an sich das Verhalten von der Mutter oder anderen Hunden abzuschauen. Dort muss er nach 11 Monaten genug gelernt haben um selbst überleben zu können. Also schonen sie ihn nicht zu sehr.

6. In der Welpenschule werden Kontakte zu anderen Welpenbesitzern geknüpft

Die Welpenschule ist nicht nur ein toller Ort für den Hund Freundschaften zu knüpfen sondern auch viele Besitzer finden dort Freunde für’s Leben. Da man gleichaltrige Hunde hat beschäftigen einen die gleichen Themen. Das tolle ist man findet sofort Bekanntschaften für gemeinsame Gassirunden und kann sich untereinander austauschen. Viel Spaß!

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